Idole zum Olymp
Idole zum Olymp - utopische Theatercollage über Community-Held*innen
“You can’t be what you can’t see“
IDOLE sind wichtig! Eine Vision haben, hart arbeiten, beharrlich, manchmal leicht verrückt sein, reicht nicht aus, um sein Ziel zu erreichen. Es braucht inspirierende Figuren, zu denen man aufschaut. Billie Eilish ist so jemand. Ebenso Messi und Rihanna. Auch die unter Schüler*innen vielleicht weniger bekannten Vorbilder wie Wangari Maathai, Malala Yousafzai, Frieda Kahlo, Charlie Chaplin oder Louis Pasteur sind es.
Doch wo kann ich meine Heldinnen finden? Muss ich ins Theater oder Museum gehen oder mich mit Straßennamen beschäftigen? Die Schülerinnen der Hans-Fallada-Grundschule sind Zugehörige diverser marginalisierter Gruppen. Übliche Vorbilder, über welche im Unterricht gesprochen wird, haben mit ihnen oft wenig gemein.
Wir beschäftigen uns daher in unserem Theaterprojekt anhand von guten Kinderbüchern, Videos und Ausflügen zu bestimmten Orte mittels Improvisation thematisch mit Vorbildern. Die ästhetischen Ergebnisse verweben wir zu einer Theatercollage. Wir forschen zu Idolen der Kinder und fragen uns: “Müssen Idole immer reale Personen sein oder können es auch fiktive Figuren oder "Götter" sein?” Wir “studieren” Idole: wie sprechen, bewegen, kleiden sie sich? Viele haben ein markantes Äußeres. Wir ahmen historische Persönlichkeiten mimisch und gestisch nach, lernen auch zeitgenössische Idole wie TikTok-Tänzer*innen kennen.
“Olymp" verweist darauf, dass wir uns auch mit Mythologie beschäftigen. Götter wollten als Idole von Menschen verehrt werden. Meist wurden sie als eine Familie dargestellt. Im Gegensatz zu anderen Weltbildern mit Göttern hatten sie relativ menschliche Züge.
Künstlerische Leitung:
Andrea Magogi Förster und Ulrike Düregger
Kooperation mit der Hans-Fallada Grundschule und tandem btl
Gefördert durch das Programm
tanz + theater machen stark des BFDK e.V. | Bundesprogramm Kultur macht stark
September 2025 bis Juli 2026