M-Our-Park: Critical Park Walks + Interventionen
10 Fragen: Gehe durch den Park und überlege...
1. Wo fühlst du dich sicher und warum?
2. Wer nutzt welchen Raum? In der Mitte, am Rand...
3. Welche Personen nimmst du wahr?
4. Ist dein Körper überall im Park entspannt?
5. Sind Frauen bzw. FLINTA* bei der Gestaltung des Parks mitgedacht? (Mütter, Mädchen, queere und trans Personen etc.)
6. Hast du schon einmal von feministischer Stadtplanung gehört?
7. Wie wäre es für dich, nachts durch den Park zu gehen?
8. Vor wem hättest du im Park mehr Angst, vor einem Mann oder vor einem Bären?
9. Wodurch fühlst du dich gestört?
10. Was ist eine normale Pose für dich im Park?
Inspiriert durch das Buch “Feminist City” von Leslie Kern
Das Projekt knüpft an „ArtSocialProgramm M-Our-Park“ (2024-2025) an und beschäftigt sich vor allem mit feministischer Stadtplanung und fragt: Wer sind vulnerable Gruppen im öffentlichen Raum? Wer nimmt wo wie viel Platz ein? Wie sicher fühlen sich Menschen an Orten und warum? Park-Besucher*innen werden eingeladen mit den drei künstlerischen Referentinnen die kritische Brille aufzusetzen und damit durch den Park zu spazieren. Dabei wird gemeinsam erforscht, entdeckt und besprochen, welche Stellen im Park sich als nicht sicher anfühlen, wer sich in der Mitte der Grünfläche aufhält und wie getrennt Nutzer*innengruppen den Park für sich beanspruchen. Daran anschließend folgt ein machtkritisches Reflexionsgespräch an einem Büchertisch. Es wird erläutert, was im Park fehlt, was ihn an manchen Stellen angenehmer und für vulnerable Gruppen einladender machen könnte.
Gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Konzept + Idee: Ulrike Düregger
Künstlerinnen: Andrea Magogi Förster, Mira Sanja Sharma, Ulrike Düregger
Foto: Sanipt Palakkal
Objekte: Isabel “Esti” Schrader
In Kooperation mit Freunde des Mauerparks e.V.